Donnerstag, 30. Mai 2024
Einfacher und schwerer als gedacht
Mit einem "eigenen" Blog stellen sich einem verschiedene Herausforderungen entgegen, andererseits muss ich sagen, dass ich mit mehr Schwierigkeiten gerechnet habe wenn es darum geht, Beiträge zu verfassen.

Es geht mir recht einfach von der Hand, immer mal wieder einen kurzen Text über irgendein Thema zu schreiben. Natürlich weiß ich, dass ich dazu in der Lage bin, hier mache ich das ja auch schon ein Weilchen, aber das Ziel eines regelmäßigen Beitrags war für mich schon nochma etwas anderes. Es bedeutet, dass ich innerhalb eines bestimmten Zeitfensters einen Beitrag geschrieben haben "muss". Hier habe ich einfach einen verfasst, wenn mir danach war und ihn sofort veröffentlicht.

Lustigerweise macht mir der Termin auch noch auf andere Weise Schwierigkeiten: Wenn ich etwas geschrieben habe, würde ich es schon gerne sofort teilen. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass ich eventuell irgendwann eine Schreibblockade haben könnte. Da ist es schon sinnvoll, mit seinen Beiträgen bis zum gesetzten Termin zu warten.

Alles in Allem sind das recht interessante Selbstbeobachtungen, die ich machen kann. Ich denke, das hier wird erstmal mein letzter Beitrag bezüglich des Blogs sein, ich fühle mich ein wenig wie eine Schallplatte, die immer das gleiche Thema von sich gibt - wenn auch mit höherer Variation.

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Samstag, 25. Mai 2024
Es ist so weit
Nachdem ich nun einige Tage gebraucht habe, meine eigene Seite so einzurichten, dass ich soweit zufrieden mit ihr bin, bin ich endlich bereit, sie mit der Welt zu teilen.

Es war mehr Arbeit als gedacht, Wordpress ist gar nicht so einfach zu bedienen wie ich finde, aber das ist eben das, was am gängigsten ist. Ich habe sogar schon einige Beiträge geschrieben, die ich in einem festen Rhythmus posten will. Wie ich das langfristig durchhalte werde ich sehen, hier hatte ich mir ja eigentlich auch vorgenommen, regelmäßig zu schreiben. Und aus regelmäßig wurde "Wenn ich daran denke und mir irgendwas durch den Kopf geht, wovon ich erzählen will".

Falls es irgendwen interessiert, der Blog heißt wie dieser hier, nur eben "gedankenweitsprung.de".

Es gibt keine Werbung oder dergleichen, ich wollte nur meinen "eigenen" Blog haben.

Ich werde hier auch noch ab und an posten, da ich diese Seite wirklich lieb gewonnen habe, aber momentan bin ich in einem Umfang beschäftigt, den ich nie für möglich gehalten hätte, vor Allem im Rahmen meines Studiums, in dem ich durch meinen Nebenfachwechsel unfassbar viel nachzuholen habe... zumindest wenn ich in Regelstudienzeit fertig werden will.

Damit verabschiede ich mich vorerst, heute habe ich wie in letzter Zeit eigentlich immer an den Wochenenden irgendwas vor - mein Leben als Inrovertierte scheint sich ein Stück weit zu wandeln!

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Donnerstag, 9. Mai 2024
Leere Worte
Normalerweise besteht der Begriff des leeren Wortes wohl dafür, dass jemand etwas verspricht, dass er nicht einhalten kann. Zumindest kenne ich keinen anderen Kontext des Alltages, in dem mir diese Redewendung begegnet.

In meinem Studium habe ich ihn jedoch in gewisser Weise auch in einem anderen Kontext kennenlernen dürfen: Begriffe, die zwar gesagt werden können, aber keine wirkliche Bedeutung haben (ich kann zum Beispiel sagen, dass ich fliegen kann, davon wird es jedoch noch lange nicht wahr). Auch wenn das im ersten Moment vielleicht nicht so sinnvoll erscheint, begegnen uns davon tatsächlich einige im Alltag. Dinge von denen gesprochen wird, die in sich jedoch keinerlei Inhalt haben.

Damit meine ich nicht den üblichen Smalltalk, der zwar nicht unbedingt prägnant ist, aber immerhin ein paar Informationen enthält, die gerade beim Kennenlernen helfen können.

Was eher passt ist Populismus: Zurück zu "alten Werten", wir brauchen mehr "X"/"Y"/"Z" wobei diese Variablen nichts darstellen. Freiheit? Die Frage, was das sein soll ist immer noch nicht geklärt.
Sicherheit? Wovor? (Sicher nicht vor Existenzängsten und auch nicht vorm Dunklen)
Und was sollen die alten, erstrebenswerten Werte sein? Die Werte, denen ich folge sind unter Anderem Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und der Wunsch, anderen keinen Schaden zufügen zu wollen - diese Werte sind so alt, dass man sie sogar in der Bibel findet. In Wahlprogrammen findet man sie aber eher nicht.

Polemik - oder auch leere Worte - findet man an jeder Ecke. Man kann sich nichts darunter vorstellen und interpretiert, was man möchte. Vielleicht zum Schluss ein Ratschlag: Wenn jemand sich dermaßen vage ausdrückt, oder einem selbst unklar ist, was genau mit einem Wort oder einer Redewendung gemeint sein könnte, ist Vorsicht angebracht.

Und noch einer weil ich heute in Stimmung bin: Fragen ist ein wirklich gutes Hilfsmittel, um das ein oder andere Missverständnis zu vermeiden.

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